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"Lichteinblicke" war ein großer Erfolg.

Haben Sie schon einmal mit einem Nobelpreisträger gesprochen? Auf der Veranstaltunge "Lichteinblicke" am 10. März 2006 im Deutschen Museum nutzten Viele die Gelegenheit, sich das Thema des Nobelpreises vom "Herrn des Lichts" erklären zu lassen. Vom Grundschulkind bis zum Stadtrat waren die verschiedensten Zielgruppen vertreten.

Morgens um neun Uhr strömten bereits 250 Grundschüler in die Vorhalle des Deutschen Museums, um den Nobelpreisträger der Physik kennen zu lernen. Im Ehrensaal durften Sie nicht nur den Worten von Prof. Hänsch lauschen. Klaus Dittrich (Messe München GmbH) erklärte den Kindern "Ein Nobelpreis ist so etwas wie der Doktor der Physik".
Dr. Heybrock (VDI-TZ) erklärte mit Experimenten anschaulich, was Optische Technologien sind. Mittels eines Polfilters ließ er vor den erstaunten Kinderaugen sein Handydisplay "verschwinden" und zog damit die ungeteilte Aufmerksamkeit auf sich.


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Industrieausstellung

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Neben den Vorträgen durften die Kinder ebenfalls eine Industrieausstellung besuchen. Am Stand von OSRAM lernen sie, warum LEDs anstelle von Glühlampen eingesetzt werden, bei der OEC AG bekamen sie erklärt, was eine Strahlverfolgung ist. Spannend verfolgten Sie die Autos der Carrera-Bahn bei Laser Components. Hier wurde die Geschwindigkeit der Autos mit einem Laser gemessen. Das DLR brachte Ausschnitte aus dem Schoollab mit. Hier wurde gezeigt, aus welchen Farben sich Sonnenlicht zusammensetzt. Bei LINOS durften Sie noch über ein Michelson-Interferometer staunen, um sich abschließend bei ROFIN Sinar anzuschauen, welche Kraft ein Laser haben kann. Dieser beschriftete Kugelschreiber mit ihrem Namen.


Kinder gewinnen Quiz gegen Prof. Hänsch

Acht Grundschüler bewiesen Ihren Mut und traten in einem Lichtquiz gegen Prof. Hänsch an. Moderiert vom logo! Moderator Andreas Korn kochte der Saal. Mit dem Schlachtruf "Löwen...zahn" feuerten die Mitschüler Ihre Quizteilnehmer an. So gut unterstützt ließen sie sich zu keiner Zeit aus der Ruhe bringen und beantworteteten Fragen wie "Wie lange benötigt das Licht von der Sonne zur Erde" problemlos. Der Nobelpreisträger gab zu "Ich bin schon aufgeregt". Er attestierte den Kindern, das lautestes Publikum gewesen zu sein. So hatte ihm noch niemand zugejubelt. In dem Wissensquiz wurden alle Fragen richtig beantwortet. Hänsch gab jedoch ein Punkt zurück, da er die Frage bereits kannte und ein kleines Experiment vorbereitet hatte, mit dem er die Frage beantwortete. Somit gewannen die Grundschüler das Quiz. Am Schluss konnten die Kinder nicht nur von Prof. Hänsch Autogramme einsammeln. Auch Andreas Korn hatte genügend Autogrammkarten dabei und verteilte diese geduldig. Die Kinder nahmen viele Eindrücke und kleine Geschenke mit nach Hause - viel wichtiger aber waren die strahlenden Augen und ein erstes Verständnis, für Optische Technologien.

 



Beigeisterung auch bei den Oberstufen-Schülern

Am frühen Nachmittag wurde das Mammut-Programm der Veranstaltung weitergeführt. Die Messe München begrüßte als Veranstalter über 100 interessierte Oberstufenschüler aus Bayern, die sich mit dem Thema "Optische Technologien" befassten. Sie durften nicht nur Fragen an Prof. Hänsch stellen, auch standen vier Studenten verschiedener Studienrichtungen Rede und Antwort. Dr. Heybrock zeigte die Zukunftschancen in Berufen Optischer Technologien auf während Dr. Sickinger (bayern photonics) erklärte, wo man welche Studiengänge mit Bezug zu dieser Technologie finden kann. Alle Schüler erhielten die druckfrische Version des "Studienkompass - Optische Technologien - Studieren in Bayern".


Abendveranstaltung

Bis auf den letzten Platz war die Abendveranstaltung ausgebucht. Hier wurde dem interessierten Publikum drei Fachvorträge geboten. Nach einleitenden Worten von Klaus Dittrich (Messe München), Prof. Heckl (Deutsches Museum) und Herrn Monatzeder (Bürgermeister der Stadt München) stellte Dr. Siegel von der Carl Zeiss AG die Bedeutung der Optischen Technologien für den Standort Deutschland vor. Es folgte ein spannender Experimentalvortrag "Wie funktioniert Licht" von Dr. Udem (Max-Planck-Institut für Quantenoptik) bevor Prof. Hänsch den Weg "Vom Nobelpreis zur industriellen Anwendung" erklärte. Der Abend wurde mit einem geselligen Beisammensein beendet. Die Organisatoren der Messe München dürfen stolz auf einen erfolgreichen Tag und sehr zufriedene Besucher blicken.





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